Sägezahnbildung bei verschiedenen Reifen

alles zum Thema Bereifung

Re: Sägezahnbildung bei verschiedenen Reifen

Beitragvon aendu » Fr, 30. Jun 2017, 21:31

Also, ich würde vorne den Druck mal um 0.4 bar erhöhen
Bin mir fast sicher, dass dein Problem kleiner wird, wenn Du es nicht versuchst, wirst du es nie wissen

Ich fahre mit jedem Motorrad mit höherem Luftdruck im Vorderreifen

Zudem würde ich auch einmal kontrollieren, ob die Fahrtrichtung des Reifens richtig ist. Könnte ja auch sein,dass der immer verkehrt rum montiert wurde.......
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Re: Sägezahnbildung bei verschiedenen Reifen

Beitragvon Hary » Fr, 30. Jun 2017, 22:09

Wulfmans hat geschrieben:Hallo Heinz

Ich bremse auch in die Kurve, mit der Haya sogar extrem- grade im Bergischen. Das ändert aber nichts an der Tatsache das eine zu hart eingestellte Gabel die Energie die sich aufbaut und in der Gabel selber nicht vernichtet werden kann an die weichste Stelle weiterleitet. Und das ist nun mal das weichste-der Reifen. Einen Schlag, Unebenheiten usw muss in erster Linie eine Gabel ausgleichen oder abfangen- der Reifen hat lediglich die Aufgabe, den Gripp zu garantieren und nicht Schläge abfangen. Den Kontakt zum Boden stellt die Gabel her durch ein und ausfedern. Schau zur F1 oder MotorGP - was machen die für einen Zauber um die Fahrwerksabstimmung bei gleichem Reifen-die rennen nicht zum Händler und kaufen ständig neue Reifen. Wenn ich über Gabelabstimmung spreche,meine ich nicht nur das Einfedern sondern auch das Ausfedern. Der Luftdruck im Reifen spielt dabei auch ne Rolle. Das gesamte Paket richtig hinzubekommen ist nicht einfach (siehe F1) . Die Gabel kann man zb einstellen ohne das der Reifen montiert ist. Ist zwar umständlich aber geht. Nun stell Dir vor Du machst das so und bist der Meinung so ist sie optimal. Nun montiere den Reifen und fahre- prüfe deine Gabel ob sie deinem empfinden nach gut eingestellt ist.(zu deiner Fahrweise passt) Dann schau Dir nach einiger Zeit deinen Reifen an. Beim fahren hast Du ja schon bemerkt ob die Gabel gut ein und ausfedert und ob dein Reifen den Gripp auch auf die Straße bringt. Nix anderes machen die beim Rennen. Optimale Fahrwerkseinstellung-danach beurteilen ob das mit den Reifen passt- passt es mit den Reifen nicht, wird am Fahrwerk geschraubt bis es entweder passt oder festgestellt wird das der Reifen absolut nicht zum Auto oder Moped passt. Das gleiche mache ich auch - Ich stelle mir meine Gabel ein, fahre und prüfe ob die Wirkung für mich io ist und schaue mir dann meinen Reifen an. Entweder der Reifen sieht dann "gut" aus , dann passt er zu meiner Fahrweise (Abstimmung) oder er sieht scheixxe aus , dann muss ich meine Abstimmung ändern weil sie nicht zum Reifen passt. Dieser Rennmechaniker von Honda hat mich nicht angelogen damals oder mir Mist erzählt - ich habe meine Erfahrungen gemacht, gebe die hier so weiter und jeder kann daraus machen was er möchte. Fakt ist : ich kaufe nicht am laufenden Meter neue Reifen , habe keine Sägezähne oder einen unnötig hohen Reifenverschleiß. Hat jemand eine Fahrweise bei der sein Fahrwerk überfordert ist, dann muss er das nicht auf den Reifen schieben sondern sich Gedanken über ein anderes Fahrwerk machen. Was ich damit sagen will ist das nur beides in Kombination optimal wirken kann wenn beides von der Abstimmung auch zueinander passt . Passt eins nicht- schiebt man schnell den Buhmann auf das naheliegendste (in den Fall den Reifen). Vermutlich weil man sich mit dem Problem Fahrwerk noch nie wirklich auseinander gesetzt hat oder es nicht verstanden hat. Ich möchte damit auch niemandem etwas unterstellen oder arge Diskusionen über meine Erfahrungen und Vorgehensweise anfachen. Ein drüber "Nachdenken" wäre aber nicht schlecht und billiger als immer neue Reifen kaufen.


Eigentlich wollte ich nichts zu dem Thema schreiben aber wenn ich so was lese stellen sich bei mir die Nackenhare auf :shock:

1) du vergleichst uns mit der Moto Gp und der Formel 1 :???: alles Klar also die Fahren für jede strecke Lineare federn mit der entsprechenden Federrate und dazu ein extra gemichtes Öl wohlgemerkt in der Abstufung w1 .Das heißt bei denen gibt es jedes beliebige Öel

Das heißt das ich ab jetzt für jede Tour erst ein Profil der Strecke erstellen muss ,und dann meine Gabel anpassen muss ( kleines Problem es gibt für die Klene nur 1 Lineare feder :hlol: )
das mit dem Öel bekommen wir ja nach langem Mischen noch hin
Da aber zu neunzig Prozent nur Progresive Federn auf der Strasse gefahren werden ist deine gesamte Ausführung hinfällig da ein vergleich alleine auf Grund der Federn nicht möglich ist.

Zu deiner Ausführung der Einstellung gebe ich dir in soweit recht das viele zu Hart unterwegs sind und das der Negative Federweg meist zu klein ist.
Die Auswirkung in Verbindung mit dem Falschen Reifendruck liegt aber bei unter 10% und wirkt sich dann eher wie ein Kaputter Stoßdämpfer beim Auto aus ( ein Unruder Reifen mit vereinzelten Auswaschungen ,es sei den die Schlaglöcher passen zum Reifenprofil )

mein Instruktor hat mir auf der Rennstrecke immer den Kopf gewaschen wen ich in die Kurve Bremse wegen dem größeren Verschleiß
Was Passiert :?
Beim Bremsen in die Kurve muss die vorhandene Energie abgebaut werden . Und jetzt kommt es und zwar" Über" den Reifen :? und bei manchen Reifen z.B. PST2 oder Tr91 sind die Profil Blöcke so weich das sie sich bei diesem Vorgang verformen und ungleich abnutzen = Sägezahn :pro: ( einfache Erklärung weil Nachlauf,Gewichtsverteilung usw. auch noch eine Rolle spielen )
Hinten ist es die Energie die das Motorrad antreibt :pro:

es gibt für uns eine einfache Regel Dämpfer so"weich wie möglich so Hart wie nötig " :pro:

Und zu deinem immer neue Reifen kaufen, ich weiß nicht wie viel du fährst aber bei mir sind Reifen im schnitt nach 8-10000 Km runter da wir 3 Motorräder haben mit einer Gesamtlauf Leistung von ungefähr 60-70000 km pro Jahr brauchen wir 6-8 Sätze Reifen :P

Und es gibt sehr wohl Reifen die zum Sägezahn neigen bei dem einen Fahrer mehr bei ,dem anderen weniger . Ebenso bei dem einen Motorrad Modell mehr ,bei dem anderen weniger (wegen Nachlauf usw.)

in diesem sinne sage ich jeder muss den Reifen finden der zu ihm Passt
und last euch nicht den Spaß am Moped fahren nehmen :mrgreen:
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Re: Sägezahnbildung bei verschiedenen Reifen

Beitragvon V2-Oli » Fr, 30. Jun 2017, 22:40

Hallo Hary!
Bei welchen Reifen hast Du denn weniger Sägezahn gahabt (und gleichzeitig gute Fahreigenschaften)?
TR91, Trailsmart und PS2 haben wir ja schon mal als besonders zum Sägezahn neigend identifiziert.
Den Empfehlungen nach scheint der MTN ja weniger anföllig zu sein und klingt wie mein derzeitiger Kauf-Favorit.
Gruß, Oliver
Grüße aus dem Aachener Land, Oli
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Re: Sägezahnbildung bei verschiedenen Reifen

Beitragvon Hary » Sa, 1. Jul 2017, 5:41

Hallo,
auf der 650er scheint es nach der Meinung vieler und auch meiner der MtN zu sein .
Der Mpr4 geht auch gut braucht aber meiner Meinung nach etwas mehr Nachdruck in den Kurven .
Der Conti TKC 70 hat bei mir nur 3500 Km gehalten ist aber ein guter Winterreifen
der Trailsmart (Nachfolger vom TR91) wird auch gerne genommen, neigt aber auch zu leichtem Sägezahn
denn Rest den ich ausprobiert habe Zähle ich hier nicht auf

Mein /Unser Favorit ist der MtN Laufleistung und Handling passt zu unserem Gefühl und Fahrstil :pro:
( Achtung wir Fahren 650 er" Mit "überarbeiteter Gabel ( andere Federn ,anderes Öl ,angepasstem Luftpolster, geänderten Öldurchlassscheiben ,geänderten Bohrungen ,Gabelstabi) ) :hlol:
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Re: Sägezahnbildung bei verschiedenen Reifen

Beitragvon New-Wave » Sa, 1. Jul 2017, 11:52

V2-Oli hat geschrieben: ....Den Empfehlungen nach scheint der MTN ja weniger anföllig zu sein und klingt wie mein derzeitiger Kauf-Favorit.
Gruß, Oliver



....meiner Meinung nach ist jeder der die 650er fährt und nicht den MTN mal probiert hat selber schuld :P
Zu 90% was man hier alles so ließt ist Jeder bei dem geblieben wenn der ihn mal drauf gemacht hat, auch ich... Ich kann nur nochmals betonen, 650er = MTN :pro:
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Re: Sägezahnbildung bei verschiedenen Reifen

Beitragvon Franky B » Sa, 1. Jul 2017, 12:20

Genau SO kann ich für mich für den MPR 4 Trial plädieren!

Pappt wie Sau bis auf die Kante (nur wenn er überhitzt wird er was schmierig), gute und deutliche Rückmeldung im Grenzbereich, top selbst in sintflutartigen Regen (durch England und auf IoM leider oft genug erlebt), lenkt neutral und stramm, ohne zu kippeln (hasse ich, der MPR 2 war da schlimm!), hält 9-10 Tkm hinten, gaaaanz wenig Sägezahn!

Mir kommt bis auf Weiteres nix anderes auf die 6,5er, ich liebe diesen Reifen, ich vertraue ihm, habe noch nie in einer einzigen Situation böse Überraschungen erlebt, die kann was die Pelle (obwohl "Tests" ihn dieses Jahr nach hinten durchgereicht haben...vor 2 Jahren Sieger, heute "Looser" :D )

Sicher ist der MTN auch ein geiler Reifen, keine Frage, aber (mag jetzt albern erscheinen): Mir gefallen generell alle Metzeler-Reifen optisch also beim Anblick des Profils nicht, die längs diese halbmondartigen "Sicheln" im Profil haben (Z8, MTN,M7 RR usw.) ...im Stand nicht und auch nicht dieser "eiernde" Anblick beim langsamen Fahren, schaut immer aus, als ob die Decke nicht gerade auf der Felge sitzt!

Hat nix mit den Fähigkeiten zu tun, ist rein subjektiv, mich stört das eben optisch ungemein....der MPR 4 hat diese Sicheln vorne zwar auch, aber klein und dezent!
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Re: Sägezahnbildung bei verschiedenen Reifen

Beitragvon boro » Sa, 1. Jul 2017, 14:29

New-Wave hat geschrieben:....meiner Meinung nach ist jeder der die 650er fährt und nicht den MTN mal probiert hat selber schuld :P

Kriegst Du eigentlich Geld von Metzeler?
Diese Lobhudelei ist ja nicht mehr normal. :(
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Re: Sägezahnbildung bei verschiedenen Reifen

Beitragvon New-Wave » Sa, 1. Jul 2017, 14:42

......ganz bestimmt nicht, aber ich weiß was ich damit anstellen kann, egal ob trocken oder nass, ich keine Sägezahnbildung hab bis vielleicht ganz zum Schluss wenn der kurz vorm Austausch ist und das nur ganz leicht, und auf der 650 eine vernünftige Laufleistung hat, das ist alles 8-)
...manchmal bin ich auf beiden Augen taub......

beste Grüße Bruno
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Re: Sägezahnbildung bei verschiedenen Reifen

Beitragvon Stander Z » Sa, 1. Jul 2017, 15:22

Franky B hat geschrieben:............. lenkt neutral und stramm, ohne zu kippeln.......

Sicher ist der MTN auch ein geiler Reifen, keine Frage, aber (mag jetzt albern erscheinen): Mir gefallen generell alle Metzeler-Reifen optisch also beim Anblick des Profils nicht.................


Hallo,
so so, er lenkt also neutral und stramm!
Da muss man auch erstmal drauf kommen :D
Nix für ungut, aber ich finde es schon erstaunlich, was manche Leute so alles drauf haben.
Wenn einem dann auch noch der Anblick des Profils nicht gefällt...... :D :D :D :D :pro: :pro: :pro: :pro:

Gruß Frank
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Re: Sägezahnbildung bei verschiedenen Reifen

Beitragvon Franky B » Sa, 1. Jul 2017, 19:30

Genau....der MPR4 fällt nicht von selbst in die Kurve, sondern er braucht etwas strammes Einlenken und nach dem Einlenkimpuls verhält er sich neutral, will heißen er kippt nicht schlagartig in die Kurve weg (fühlt sich bei manch Reifen wie beginnende Rutscher an), noch wird er in Richtung Kante störrisch, man muss ihn nicht runter zwingen!

Was ist daran bitte lächerlich?

Und wenn ein Reifen mir optisch nicht gefällt, dann kommt er nicht auf mein Motorrad, auch wenn es die heilige Kuh dieses Forums MTN ist! Ist für mich ebenso nicht ins lächerliche zu ziehen, Optik ist subjektiv und sie fließt für mich immer mit in die Kaufentscheidung mit ein, wenn zwei Produkte ähnlich gut sind, dann kaufe ich eben das, was mir besser gefällt

Schaut mal in anderen Foren bei Sportlern und Cruisern wie viele Moppedfahrer ihre Reifen NUR nach Optik kaufen, wie breit er montiert ist und wie breit das Profilmuster optisch erscheint....

Nichts wird kontroverser diskutiert wie Reifen und daher kann jeder fahren was er möchte...10 Reifen, 1000 Meinungen...so wie auch das Thema Motoröl....

Aber eigentlich geht es ja hier nicht um die Glorifizierung von bestimmten Reifen, sondern ob oder nicht und warum Sägezahnbildung!
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Re: Sägezahnbildung bei verschiedenen Reifen

Beitragvon Stander Z » So, 2. Jul 2017, 15:28

Franky B hat geschrieben:Genau....der MPR4 fällt nicht von selbst in die Kurve, sondern er braucht etwas strammes Einlenken und nach dem Einlenkimpuls verhält er sich neutral, will heißen er kippt nicht schlagartig in die Kurve weg (fühlt sich bei manch Reifen wie beginnende Rutscher an), noch wird er in Richtung Kante störrisch, man muss ihn nicht runter zwingen!

Was ist daran bitte lächerlich?


Ich sagte doch, dass ich Leute bewundere die in der Lage sind,feinste Unterschiede in der Bereifung zu spüren.
Ich kann das einfach nicht!
Ich merke schon, dass ein Motorrad mit neuen Reifen leichter "abkippt" als mit alten Reifen. Ich würde aber nie auf die Idee kommen deswegen den neuen Reifen als super toll zu bezeichnen. Der alte Reifen ist halt einfach eckiger als der Neue.
Ich spüre auch kein " Aufstelldingens, dämpfungsverhalten, strammes einlenken, Richtung Kante störrisch "und was es sonst noch so gibt.
Ehrlich gesagt mache ich mir auch kein Kind damit.
Ich schraube mir neue Reifen drauf und bügel die runter bis zur Verschleißgrenze. Bin ich damit ca 8000km oder mehr gefahren, ist der Reifen gut, wenn es weniger sind, ist der Reifen nicht gut :D
Ob es nun: MPR1, MPR2, BT45, ANGEL GT, T30 Evo ja selbst der hier so verrissene BW 501/2 und was ich nicht schon alles gefahren habe. Mit all diesen Reifen war ich in der Lage, Schräglagen bis zum Verschwinden des Angststreifen zu fahren, aber leider merke ich nix besonderes dabei, aber ich lerne gerne dazu :pro:
Wie gesagt, nix für ungut,

Gruß Frank
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Re: Sägezahnbildung bei verschiedenen Reifen

Beitragvon stromer104 » So, 2. Jul 2017, 16:32

Sägezahnbildung nach 3500km (PST II).
Profilunterschied von 2-4mm
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Ciao
stromer104

Das Gas ist rechts, die Bremse auch :ohhh:
Verbrauch: Ø 5,3 ltr./100km :pap:
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Re: Sägezahnbildung bei verschiedenen Reifen

Beitragvon Hans-Peter Hausmann » Di, 4. Jul 2017, 11:05

Ich kann's mir einfach nicht verkneifen... ;D

Ich fahre immer noch den ach so furchtbaren Michelin Anakee 3

... und find's wunderbar :thounge:

Gruß aus dem Schwarzwald
Hans-Peter
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Re: Sägezahnbildung bei verschiedenen Reifen

Beitragvon Stedo » Di, 4. Jul 2017, 13:07

Ich möchte mich in die Diskussion nicht einmischen, habe aber trotzdem eine kurze allgemeine Frage.

Welche Folgen hat diese Sägezahnbildung denn auf das Fahrverhalten bzw. -eigenschaften?

Ich möchte es nicht in Frage stellen sondern wirklich wissen. Ich bin absolut unerfahren in technischen Angelegenheiten und frage daher rein aus Sicherheitsgründen.

Danke für das Bild stromer104. Jetzt konnte ich mir wenigstens mal ein Bild machen von dem was ihr hier besprecht.

Ich bin dieses Jahr 7.000 Kilometer gefahren (4.600 km in Norwegen bei 50/50 Sonne-Regen) mit den PST II und habe keine Bildung dieser Sägezähne und auch keine schlechteren Fahreigenschaften. Vielleicht habe ich sie aber auch nur nicht bemerkt bzw. an der "Gefahrengrenze" glücklich vorbeigeraten.

Auch wenn es jetzt so verteidigend für den Reifen klingt, meine wirkliche Absicht ist das erfragen nach den Folgen der Sägezahnbildung. Ich möchte nicht Anfang nächstes Jahr einen Fehler beim Kauf machen.

Danke euch.
mfg
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Re: Sägezahnbildung bei verschiedenen Reifen

Beitragvon stromer104 » Di, 4. Jul 2017, 15:03

Stedo hat geschrieben:Ich möchte mich in die Diskussion nicht einmischen, habe aber trotzdem eine kurze allgemeine Frage.

Welche Folgen hat diese Sägezahnbildung denn auf das Fahrverhalten bzw. -eigenschaften?

Ich möchte es nicht in Frage stellen sondern wirklich wissen. Ich bin absolut unerfahren in technischen Angelegenheiten und frage daher rein aus Sicherheitsgründen.

Danke für das Bild stromer104. Jetzt konnte ich mir wenigstens mal ein Bild machen von dem was ihr hier besprecht.

Ich bin dieses Jahr 7.000 Kilometer gefahren (4.600 km in Norwegen bei 50/50 Sonne-Regen) mit den PST II und habe keine Bildung dieser Sägezähne und auch keine schlechteren Fahreigenschaften. Vielleicht habe ich sie aber auch nur nicht bemerkt bzw. an der "Gefahrengrenze" glücklich vorbeigeraten.

Auch wenn es jetzt so verteidigend für den Reifen klingt, meine wirkliche Absicht ist das erfragen nach den Folgen der Sägezahnbildung. Ich möchte nicht Anfang nächstes Jahr einen Fehler beim Kauf machen.

Danke euch.


Wenn du keine Sägezahnbildung hast, dann sei froh.
Ich habe bei mir diese bei 3500km festgestellt und nach ca.6000km war der Vorderreifen an besagten Stellen auf 1mm.
In den Fahreigenschaften habe bis dahin nichts bemerkt.
Wahrscheinlich passt meine Fahrweise nicht mit Reifen/Motorrad zusammen.
Ciao
stromer104

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