Speichennippel verloren in Albanien

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Re: Speichennippel verloren in Albanien

Beitragvon Rtom » So, 8. Jul 2018, 23:20

Leone blu hat geschrieben:Gegen soviel Weisheit und Fachkompetenz kann ich nicht anstinken.
Ciao, R.

;D :pro:
Lass einfach, was Du nicht tun kannst.
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Re: Speichennippel verloren in Albanien

Beitragvon Baldo » Di, 10. Jul 2018, 10:47

stromer104 hat geschrieben:Ich bin 15 Jahre mit Speichen rumgefahren und hatte nie eine lockere Speiche (Triumph Tiger 855/955). :pro:


Sehr gut, das ist ja auch normal, vor allem wenn man nur Strasse fährt.

Aber eben, mit wenig Aufwand lassen sich Fehler ausfindig machen bevor Schäden entstehen.

Manche sind dankbar für solche Tipps, Andere wollen halt nur stänkern, so ist das leider Heute mit dem Internet und Gleichwertigem.
Kann mich manchmal über einzelne Reaktionen sehr amüsieren.
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Re: Speichennippel verloren in Albanien

Beitragvon stromer104 » Sa, 11. Aug 2018, 8:32

aendu hat geschrieben:So,
Bin zurück, der Vorort Mechaniker hat mir Nippel von ( vermutlich BMW) organsiert, so dass ich nach Hause fahren konnte.
Bike steht jetzt bei meinem Sugi Händer, und jetzt warten wir mal ab, was alles auf Garantie ersetzt wird.
Eigentlich will ich jetzt ein komplett neues Hinterrad........


Was hat der Händler gemacht?
Ciao
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Das Gas ist rechts, die Bremse auch :ohhh:
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Re: Speichennippel verloren in Albanien

Beitragvon aendu » Sa, 11. Aug 2018, 20:39

Habe nun eine neue Felge , Nippel und Speichen.
Nabe ist noch die Alte.

Mech hatte also etwas Arbeit. Ein Rad komplett einspeichen..

Habe gehört, dass bei Yamaha ein Serie Räder auch Probleme hat.......
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Re: Speichennippel verloren in Albanien

Beitragvon georgios » Sa, 11. Aug 2018, 21:32

Probleme ist relativ. Moderne Motorradfahrer scheinen nicht zu wissen, daß man Speichenräder regelmäßig kontrollieren sollte.
Grüße Georgios
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Re: Speichennippel verloren in Albanien

Beitragvon aendu » Sa, 11. Aug 2018, 21:58

georgios hat geschrieben:Probleme ist relativ. Moderne Motorradfahrer scheinen nicht zu wissen, daß man Speichenräder regelmäßig kontrollieren sollte.

Na ja, Jahre seit über weit über 30 Jahren Motorrad ( also ich bin definitiv kein moderner Motorradfahrer) und musste noch nie Speichen selber Kontrollieren, wird beim Service und Reifenwechsel gemacht und das sollte reichen, wenn eben alles richtig verbaut und Material i.o. ist. Fahren ja schliesslich nicht Motocross.....
Gruss Aendu
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Re: Speichennippel verloren in Albanien

Beitragvon georgios » Sa, 11. Aug 2018, 22:13

Du gehst von dem Idealzustand aus, daß das die Werkstatt macht. Das machen aber nur gute Mechaniker und die sind rar gesät. ;-)

Wenn man einmal gelernt hat, wie man Speichen selbst kontrolliert, ist das doch in nur einer Minute passiert. Mein Leben wäre mir das wert.
Grüße Georgios
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Re: Speichennippel verloren in Albanien

Beitragvon Leone blu » Mo, 13. Aug 2018, 16:39

aendu hat geschrieben:Habe nun eine neue Felge , Nippel und Speichen.
Nabe ist noch die Alte.

Mech hatte also etwas Arbeit. Ein Rad komplett einspeichen..

Habe gehört, dass bei Yamaha ein Serie Räder auch Probleme hat.......


Und alles auf Garantie, oder? Die Probleme bei Mama Yam sind nicht auf eine Charge/Serie eingrenzbar - s.u. und auch weiter oben im Thread.

georgios hat geschrieben:Probleme ist relativ. Moderne Motorradfahrer scheinen nicht zu wissen, daß man Speichenräder regelmäßig kontrollieren sollte.


Sorry - aber jetzt fängst Du auch noch mit dem Schwachsinn an!

Konkret auf die 1200er Super Ténéré bezogen - es gibt leider mittlerweile zu viele Fälle*, als das man es auf Blödheit oder mangelnde Wartung oder mangelnde Kenntnis schieben kann!

Das Fehlerbild bei den Betroffenen ist ebenfalls oft gleich - der Felgensteg der ersten 4 bis 5 Speichen neben der Ventilbohrung weist Risse auf, wenn dort Speichen verloren gehen, waren die meist (aber nicht immer) auf der Kardanseite; ansonsten gibt es lockere oder verlorene Speichen vorne wie hinten und leider an verschiedenen Radpositionen.

Der Ärger wäre halb so schlimm (Gott sei Dank ist noch kein Mensch zu schaden gekommen), wenn Yamaha nicht a) auf einem so unglaublich hohen Roß säße und b) einigermaßen erträgliche Erstatzeilpreise anböte. Wie ich weiter oben schon schrieb - die Teilenummer der 650er-XT-Felge und die der ST ist identisch.

Ich kann es langsam nicht mehr hören, dass "moderne Motorradfahrer scheinbar nicht wissen, ... ..." - es mag sicher den einen oder anderen Schlaubischlumpf geben, der meint, er wisse mit einem Drehmomentschlüssel umzugehen.

Aber - das Anzugsmoment beträgt sagenhafte 6 Nm, allein das Losbrechmoment bei einem normal verschmutzten Rad ist sowohl in die eine wie auch die andere Richtung um einiges höher! Und ich würde mich hüten, mit einem nicht exakt kalibrierten Werkzeug solche kleinen Drehmomente gewissenhaft zu realisieren. Hazet und Gedore schreiben nicht umsonst vor, das diese Werkzeuge regelmäßig geeicht/kalibiriert werden müssen, vor allem, wenn sie gewerblich eingesetzt werden.

Im Falle der D.I.D.-HR-Felge ist Murks bei der Konstruktion gelaufen - entweder beim Zulieferer (was ich persönlich nicht glaube) oder beim Hersteller. Oder warum wohl hat die Kilo-Strom eine Doppelstegfelge auch hinten? Hier waren die Jungs von Suzuki wohl schlauer... :???: Wahrscheinlich ist es schlicht ein Kostenthema - es heißt ja nicht umsonst "Der Ingenieur ist das Kamel, auf dem der Kaufmann zu seinen Erfolgen reitet."

Yamaha hat erst etliche Zeit nach Einführung der XT die Wartungsanleitung geändert und ein 5.000-km-Intervall zur Speichenkontrolle vorgeschrieben, da waren schon einige hundert Fahrzeuge auf der Straße.

* Mit Blick auf die allein in D verkauften Stückzahlen ist die Quote an kaputten Rädern immer noch sehr gering; zu gering wohl, um in klassischer Konzerndenke tätig zu werden - Stichwort QM/Fehlerquote. Um so ärgerlicher ist jeder dieser "Einzelfälle", weil die Betroffenen i.d.R. vergebens auf Kulanz hoffen...

Ciao, R., der bisher von der Malaise verschont blieb...
Ich freue mich, wenn's draußen regnet - denn wenn ich mich nicht freue, regnet's auch... Karl Valentin
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Re: Speichennippel verloren in Albanien

Beitragvon tdo » Mo, 13. Aug 2018, 17:58

Hi,
also komplett kann man den Fahrer nicht aus der Verantwortung entlassen.
Ich habe mir interessehalber die Betriebsanleitung der DL1000XA, auch DL1000A XT angeschaut, wie auch zum Vergleich z.B. die der BMW 1200 GS, die es als Sonderausstattung mit Kreuzspeichenrädern gibt.

Suzuki:
"SPEICHENRÄDER (DL1000XA)
ÜBERPRÜFUNG DER RADFELGE

Untersuchen Sie die Radfelge auf Schäden wie Risse, Verzug und Verbiegung.
WARNUNG
Wenn die Felgen beschädigt sind, kann Luft entweichen. Dies bedeutet verminderte Fahrstabilität und damit erhöhte Unfallgefahr.
Falls Sie irgendeinen Defekt feststellen, müssen Sie die Felge auswechseln. Versuchen Sie nicht, eine beschädigte Felge zu reparieren oder auszubessern, um sie dann wieder zu verwenden


SPEICHENPRÜFUNG
Prüfen Sie die Spannung der Speichen, um sicherzustellen, dass die Speichennippel fest sitzen.
Die Speichenspannung kann dadurch geprüft werden, dass man mit einer kleinen Metallstange gegen die Speichen klopft.
Wenn der entsprechende Speichennippel locker ist, hört man einen dumpfen Klang.

Lockere Speichennippel sind gleichmäßig mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anzuziehen. [TDO: Das Drehmoment ist in der BA nicht angegeben.]
Lockere und überzogene Speichennippel können ungleichmäßige Spannung der der Speichen verursachen und zu einer Verformung der Radfelge führen.
Lassen Sie diese Wartungsarbeit von Ihrem Suzuki Händler vornehmen.


Und zum Vergleich die BMW GS:
Speichen prüfen
mit Kreuzspeichenräder SA [TDO: "SA" Ist der BMW Ausdruck für "Sonder Ausstattung"]
Motorrad abstellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.
Mit Schraubendrehergriff oder ähnlichem Gegenstand über die Speichen streichen, dabei auf die Klangfolge achten.
Ist eine ungleichmäßige Klangfolge zu hören:
Speichen durch eine Fachwerkstatt prüfen lassen, am besten durch einen BMW Motorrad Partner.


Macht ja jeder Speichenfahrer dauernd, wie?

Ich muss gestehen, ich habe die Speichen meiner BMW R nineT noch NIE geprüft, Asche auf mein Haupt, auch die BA nie Punkt für Punkt durchgelesen.
Nachdem ich die BA der nineT auf die Speichenprüfung gecheckt habe, sehe ich denselben Text wie bei der GS.
Und werde gleich mal rausgehen, meine Speichen durchklingeln.
Beste Grüße,
Thilo

Lieber 100 PS unterm Hintern als 0% Zins auf der Bank! :)
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Re: Speichennippel verloren in Albanien

Beitragvon georgios » Mo, 13. Aug 2018, 19:52

Im Falle der S10 ist das natürlich ärgerlich, insbesondere weil das Modell ansonsten ein Muster an Zuverlässigkeit darstellt, was Berichte aus aller Welt belegen.
Trotzdem bleibe ich dabei, daß ein Speichenrad im Vergleich zum Gußrad erhöhte Aufmerksamkeit erfordert und die ist in erster Linie vom Fahrer zu erbringen. Wer das nicht kann oder will, hat entweder eine exzellente Werkstatt oder nimmt besser auf dem Soziussitz platz.

Und auf die Idee, die Speichen mit dem Drehmomentschlüssel nachzuziehen, würde ich nie kommen. Erstens sind Drehmos in bezahlbarer Version zu ungenau und zweitens geht es ja nur um die Feststellung lockerer Speichen.

Wie immer, nur meine Meinung. ;-)
Grüße Georgios
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Re: Speichennippel verloren in Albanien

Beitragvon Leone blu » Di, 14. Aug 2018, 8:22

georgios hat geschrieben:Im Falle der S10 ist das natürlich ärgerlich, insbesondere weil das Modell ansonsten ein Muster an Zuverlässigkeit darstellt, was Berichte aus aller Welt belegen. ... ...


Hat jetzt gar nix mit den Speichen zu tun: Im Moment wohnt für ein paar Monate die F800GSA eines Australiers neben meiner S10 in der Garage. Kinder, was die nach Sprit stinkt! Das allein wäre ein Grund, mir diese Kiste nie zu kaufen...

georgios hat geschrieben:... Trotzdem bleibe ich dabei, daß ein Speichenrad im Vergleich zum Gußrad erhöhte Aufmerksamkeit erfordert und die ist in erster Linie vom Fahrer zu erbringen. Wer das nicht kann oder will, hat entweder eine exzellente Werkstatt oder nimmt besser auf dem Soziussitz platz.

Und auf die Idee, die Speichen mit dem Drehmomentschlüssel nachzuziehen, würde ich nie kommen. Erstens sind Drehmos in bezahlbarer Version zu ungenau und zweitens geht es ja nur um die Feststellung lockerer Speichen.

Wie immer, nur meine Meinung. ;-)


... und da bin ich wieder komplett bei Dir! Wie oben schon geschrieben - Risse gibt es bisher ausschließlich im Steg, daher gingen die Schäden bisher ohne Luftverlust ab. Es gab bisher auch keine Stürze oder Unfälle deswegen, weil die Seuche früh genug bemerkt wurde. Blöd ist, wie in aendu's Fall, wenn Dir das unterwegs im Off passiert und Abhilfe nicht so ohne weiteres geschaffen werden kann.

Wie haben nur all die Ur-Ténérés, Transalps, AT usw. ihre Reisen geschafft? Zu Zeiten, als Mobiltelefon noch ein Fremdwort war... :???:

Ciao, R.
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Re: Speichennippel verloren in Albanien

Beitragvon georgios » Di, 14. Aug 2018, 9:14

Leone blu hat geschrieben:Wie haben nur all die Ur-Ténérés, Transalps, AT usw. ihre Reisen geschafft? Zu Zeiten, als Mobiltelefon noch ein Fremdwort war... :???:


;) Das frage ich mich auch manchmal. Wahrscheinlich war auch nicht alles rosig. Ted Simon musste auf seiner 4 Jahre dauernden Weltreise nach nur ein paar tausend Kilometern in Ägypten an seiner neuen Triumph Tiger 500 die Kolbenringe wechseln (hat er selbst gemacht). Teilebestellung unterwegs funktionierte mit Telegramm. Das waren die frühen 70er. :hlol:

Leone blu hat geschrieben:Blöd ist, wie in aendu's Fall, wenn Dir das unterwegs im Off passiert und Abhilfe nicht so ohne weiteres geschaffen werden kann.


Da hast Du recht. Da kann man vorher kontrollieren, so oft man will.
Ich habe mal vor Jahren meine Behr-Schlauchfelgen auf schlauchlos umgebaut und hatte anfangs auf langen Auslandsreisen immer ein komisches Gefühl, ob das wohl hält. Zum Glück gab es nie Probleme. Heute würde ich vielleicht Excel-Felgen nehmen.
Grüße Georgios
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Re: Speichennippel verloren in Albanien

Beitragvon Franky B » Di, 14. Aug 2018, 9:28

Leone blu hat geschrieben:.

Wie haben nur all die Ur-Ténérés, Transalps, AT usw. ihre Reisen geschafft? Zu Zeiten, als Mobiltelefon noch ein Fremdwort war... :???:


Das waren damals alles noch ganz "normale" Speichenfelgen für Schlauchreifen, wo die Speichen an der Nabe eingehängt waren und die Nippel mittig in der Felge unterm Felgenband, die jeder bis in den letzten Winkel der Erde kennt und auch reparieren/einspeichen und zentrieren konnte/kann!

Der "Ärger" ging m.E. erst los mit den speziellen Speichenrädern für Schlauchlosreifen, wo die Speichen entweder am Felgenrand (BMW GS usw.) oder in einem Steg mittig der Felge eingehängt sind.

So lange da alles passt sind die zwar i.d.R. top stabil und es tut sich eigentlich eher nix, aber wehe die Speichenspannung wird ungleich, dann wird's kompliziert, denn das ist gar nicht so einfach bei diesen Felgen die Speichenspannung korrekt einzustellen und meist ist das kaum mehr zu 100% in den Griff zu bekommen, besonders wenn die Felge erst mal schief gezogen ist, das ist dann Arbeit für echte Profis, die zu zentrieren, nicht selten sind die dann chronisch unrund und das Rad muss im schlimmsten Fall ersetzt werden.

Ist zwar bei Speichenrädern heutzutage mehr oder weniger gängig, aber ich halte von dieser Art einzuspeichen von Anfang an nix...

Grüße

Frank
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Re: Speichennippel verloren in Albanien

Beitragvon Baldo » Di, 14. Aug 2018, 12:37

Leone blu hat geschrieben:Wie haben nur all die Ur-Ténérés, Transalps, AT usw. ihre Reisen geschafft? Zu Zeiten, als Mobiltelefon noch ein Fremdwort war... :???: Ciao, R.


Ja, das waren noch Zeiten, als man noch lesen konnte was man tun sollte und auch noch verstand was da geschrieben steht . . . .
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Re: Speichennippel verloren in Albanien

Beitragvon OnkelDittmeyer » Fr, 17. Aug 2018, 18:36

georgios hat geschrieben:Im Falle der S10 ist das natürlich ärgerlich, insbesondere weil das Modell ansonsten ein Muster an Zuverlässigkeit darstellt, was Berichte aus aller Welt belegen.
Trotzdem bleibe ich dabei, daß ein Speichenrad im Vergleich zum Gußrad erhöhte Aufmerksamkeit erfordert und die ist in erster Linie vom Fahrer zu erbringen. Wer das nicht kann oder will, hat entweder eine exzellente Werkstatt oder nimmt besser auf dem Soziussitz platz.

(...)



Habe ich probiert, dann ist der Lenker aber zu weit weg. Und jetzt??
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