Lenkungslager

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Re: Lenkungslager

Beitragvon Master-Mike » Do, 8. Feb 2018, 12:38

Richtig Stromler . .

Alle wichtigen Bohrungen und Flächen des Rahmens werden (wurden zumindest bei der Kxx) im Werk Hamamatsu auf einer Heling gebohrt/gefräst.
Genauso diejenigen der Schwinge. Nur so lassen sich die sehr engen Toleranzen und Winkelvorgaben einhalten.

Einige Vertragshändler aus der Schweiz wurden Ende 2001 vor Einführung der DL-1000 nach Hamamatsu eingeladen.
Mein Mech. der da vor Ort war, bestätigte mir gerade die Vorgehensweise.

Die Frage ist für mich, welcher wenig von mechanischer Bearbeitung und Maschinen versteht:

wie bearbeitet Herr Schwarz die Lager?
1. Nach "Elefant im Porzellan-Laden"-Art am Schleifband, oder
2. Auf einer vernünftigen Rundschleifmaschine?


Bei Variante 1 ist klar, warum Loctite (z.B. 660) verwendet wird.... :P
Bei Variante 2 ist Loctite unnötig, solange der Lagerring wirklich zentrisch, zum Beispiel auf einem Spanndorn, befestigt wird. 2 oder 3/1000mm Abtrag ist so möglich.

Wenn die Qualität Vorrang hätte und nicht der Preis, dann würde Herr Schwarz Untermass-Lager verbauen... ;)

Und noch war zu dieser Ge**en Aussage..
Bevor sich ein Lagerring formwirkend beim Einbau "verbiegt" (Alusitz!) stürzt mir die ISS auf meine geliebte Diva! :glol:

Mike
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Re: Lenkungslager

Beitragvon jörg » Do, 8. Feb 2018, 13:00

Master-Mike hat geschrieben:Und noch war zu dieser Ge**en Aussage..
Bevor sich ein Lagerring formwirkend beim Einbau "verbiegt" (Alusitz!) stürzt mir die ISS auf meine geliebte Diva! :glol:

Mike


:D :pro:
so irgendwie ist auch meine Meinung dazu

Aber es gibt halt Leute, die sich für viel Geld / Aufwand irgendwas einbauen (lassen) und es gibt Leute, die diese dann mit dem gleichen Mopped in Serienzustand un den Kurven überholen :D :D :D
Schöne Grüsse aus Tettenborn
Jörg
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Re: Lenkungslager

Beitragvon Idefix » Do, 8. Feb 2018, 18:46

Ich erinnere mich noch an unseren Baltikum Reisenden Matthias,
der mit dem Emil Lager wenig Freude hatte..

Tom
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Re: Lenkungslager

Beitragvon wichtelchen » Fr, 23. Feb 2018, 16:45

Ich kenne Herrn Schwarz nicht. Und ich will seine Arbeit nicht beurteilen. Ich denke aber mit dem Handfräser ist eine einstellbare Reibahle gemeint. Evtl auch ein Werkzeug mit Hohnsteinen. Bei diesen Werkzeugen ist von Hand drehen machbar und auch nicht falsch. Mit ein klein wenig Schneidöl lassen sich damit evtl. Spuren vom Ausbau beseitigen.
Als Werkzeugmacher würde ich sagen wenn immer ordentlich gearbeitet wird, Lager gerade ein- und ausgebaut werden, man heiß und kalt zu Hilfe nimmt dann braucht man nix nacharbeiten. Zu bedenken ist auch das man nur größer machen kann. Und wenn das nächste Lager eher an der unteren Toleranz liegt?
Als Gott klar wurde das nur die Besten Motorrad fahren schuf er für die anderen den Fußball....
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Re: Lenkungslager

Beitragvon XS Michael » Mo, 26. Feb 2018, 10:15

Das, was ich Handfräser genannt habe, hat einen (oder zwei? - das weiß ich nicht mehr so genau) Fräsköpfe aus Metall - kann sein, dass man das Reibahle nennen kann - obwohl mir "Ahle" bisher als was langes + schlankes begegnet ist.

Um die von Dir genannten werksseitig meist vorhandenen Toleranzen gehts ja. Übrigens auch bei den Schwingen-Bolzen, die neulich bei mir gewechselt wurden und deutlich zu viel Spiel hatten. Und diese Toleranzen kann man durch entsprechendes Nacharbeiten minimieren. Und wer glaubt, das hätte bei Lenkkopflager + Schwingenlager nur einen Placebo-Effekt, der hat mit Sicherheit noch keine Erfahrung damit gemacht :-D

Grüße

Michael
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