Alter Anfänger Ü50 - V-Strom 1000 XT sinnvoll?

Motor, Kupplung, Getriebe, Kette

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Re: Alter Anfänger Ü50 - V-Strom 1000 XT sinnvoll?

Beitragvon New-Wave » Di, 27. Jun 2017, 14:20

.....super Bericht :pro: ich weiß auch warum ich bei der "Kleinen" bleibe ;-)
...manchmal bin ich auf beiden Augen taub......

beste Grüße Bruno
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Re: Alter Anfänger Ü50 - V-Strom 1000 XT sinnvoll?

Beitragvon Joergen » Di, 27. Jun 2017, 15:26

Hallo,

was größeres, schnelleres und neues reizt natürlich immer, aber nach dem ich beim V-Strom Treffen die Neue 1000er gefahren bin hat mich der Virus nicht so richtig infiziert.
Ja sie hat mehr Wum und die Bremsen sind auch toll, aber in den 15min meinte ich nicht so gut wie auf meiner L2 zu sitzen und auch nicht viel zu vermissen.
Der zusätzliche Wum verleitet nur zum schnelleren fahren.
Ich glaube auch das das einzige Argument für eine 1000er das ständige mit fahren meiner Frau ist. Ansonsten reicht meine 650er vollkommen aus.
Gruß
Jörgen

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Re: Alter Anfänger Ü50 - V-Strom 1000 XT sinnvoll?

Beitragvon Cine » Di, 27. Jun 2017, 19:47

Hi,

also ich fahre zu 90% oder so zu zweit und bin auch super zufrieden. :pro:

Und ja, ich weiß auch wie sich eine 1200er FJ mit 126 PS fuhr... :whis:

Und die paar Überholmanöver die ich wegen der Leistung NICHT machen kann,
tucker ich halt hinterher...Gibt schlimmereres.. 8)

Manne
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Re: Alter Anfänger Ü50 - V-Strom 1000 XT sinnvoll?

Beitragvon olli_DO » Di, 27. Jun 2017, 20:25

Na schaut mal, mir ist es anders ergangen. Nach zwei 650er (einmal K07 und einmal L5) habe ich ja fast 14 Tage die 1000er zum Probefahren gehabt. Zunächst hat mich die 1000er auch nicht so vom Stuhl gehauen. Aber mit der Zeit habe ich mich immer mehr an den Punch gewöhnt und fing an es zu genießen. Es geht gar nicht um irre Beschleunigung oder Raserei, sondern einfach das Gefühl immer genug Kraft von unten zu haben. Ich fahre die 1000er z.B viel schaltfauler als die Lütte.
Nach 14 Tagen konnte ich dann wieder meine Kleine abholen. Mit dem Effekt, dass ich sie beim Anfahren erstmal abgewürgt habe :oops: So schnell kann man sich an die Kraft von unten heraus gewöhnen ;D Dazu die besseren Bremsen und der breite Lenker, der mir einfach besser passt. Dann kam noch ein super Angebot meines Händlers, also habe ich zugeschlagen. :-D
Nein, nötig war es nicht, die Lütte hat mir immer Spaß gemacht und nie Probleme. Aber die 1000er passt für mich noch etwas besser. Letzte Woche bin ich eine Woche in den Alpen unterwegs gewesen. Die An- und Abfahrt von jeweils 800 KM habe ich in einem Rutsch erledigt. Und das ohne Probleme. Ja klar, irgendwann zwickt der Hintern, aber sonst ging das erstaunlich gut. So gut, dass ich dachte: Yep, dass passt einfach für mich.
Allerdings gibt es auch zwei Nachteile: Die hier schon erwähnte Spritverbrauch auf der Bahn. Holla, die Dicke fängt am 140 km/h richtig an zu saufen. Und ich bin da mit 1,73 trotz niedriger Sitzbank doch hart an der unteren Grenze für die Dicke. Auf der Straße kein Problem, aber auch Schotter, wenn ich dann Füßeln muss... macht kein Spaß... :sad:

Viel geschrieben, aber was ich eigentlich sagen will: Beide Maschinen sind einfach sehr gut. Einfach zu handeln (leichte Vorteile für die Lütte), Zuverlässig, Kräftig genug (leichte Vorteile für die Dicke). Unterschiede gibt es noch bei den Bremsen und Sitzposition. Es ist eine rein persönliche Entscheidung, welche Maschine einen mehr anspricht. Einen Fehler macht man mit beiden nicht.

Bis denne
OIli
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Re: Alter Anfänger Ü50 - V-Strom 1000 XT sinnvoll?

Beitragvon diveking » Mi, 28. Jun 2017, 21:13

Hallo Marble,

ich hoffe du bist mit dem Führerschein schon weiter, und drücke da auch beide Daumen :pro:
Bin auch ein Späteinsteiger, das Moped hat meine Frau mit in die Ehe gebracht, durfte da immer der Sozius sein....
Bis sie vor 3 Jahren mit der Idee kam, ich nehme dich nicht mehr mit, du alter schwerer Sack, du machst den Führerschein....
Es gab da auch viele Überlegungen, die dann in Hr.Strom endeten,
und ganz ehrlich, man braucht nicht mehr...
Frau hatte eine 1250 er Bandit, groß und schwer und blau, ....
Ich hatte dann noch einmal eine Z1000 in den Fingern,so
so schnell wie du da die Pappe wieder abgeben kannst oder du dir das Leben aushauchst,.... das macht kein Spass, und brauche ich auch nicht....
jeder 2 Blick auf den Tacho,...., da wende ich ihn lieber ab und geniesse die Natur....
Ich nötigte dann meine Frau mal Hr. Strom probe zu Fahren, mit dem Ergebnis das jetzt Fr. Strom vor dem Haus steht .... ;D
Der Vergleich zu ihrer 600 Bandit, was der Durchzug von unten, das Handling, Gewicht usw angeht ist es ihr und unsere Welt.---> was braucht man mehr, ehrlich....!!!
Und wenn es mal schneller gehen soll, so GS in den Kehren abhängen, einfach den Griff weiter drehen und soooooo lassen....
Wir brauchen nicht mehr Moped, auch wenn meine Tochter als Sozia mit ist, wird es etwas zäher, beim Beschleunigen, beim Überholen sollte der Zeiger senkkrecht stehen, da sind mehr Drehzahlen nötig, sie geht aber auch so wieselflink um die Ecken.... :lol:

Auch im Unterhalt ist ein kleiner Unterschied. Steuer, Versicherung, der Sprit und dann der Reifen, der auch eher die Segel streicht, die Pferdchen wollen ja raus....
Bei uns ist es so, dass Hr. um die 4 ltr und Fr. einen viertel Liter weniger braucht, die L Modelle arbeiten in allem ein wenig besser, ausgereifter als die K ,
evtl auch den 108000 km geschuldet....

Ich bereue den Kauf nicht, zumal es 2014 keine Starkstrom mit ABS gab, was Gattins´s Wunsch, und der bin ich sehr Dankbar, hatte es schon gebraucht....

Egal wie du es machst, es gibt da keinen Fehler mit einer V Strom,( KLV wegen der Farbe)
und wir wünschen viel Glück und Erfolg bei deiner Entscheidung und dann viele Unfallfreie Fahrten....
Wir stromern am WE mal durch den Schwarzwald, mit einer Blackbird (CBR-XX) im "Gepäck"

....bei der 48 PS Maschine, und übernehmen dann an das Töchterchen, sie darf offen nur 70 KW haben, sind so 96 PS und da wird es sehr eng, was da gerade angeboten wird.
Und nicht im Ausland erwischen lassen, Italien und Österreich haben die Reglung schon länger durchgesetzt, da werden Mopeds schon mal verhaftet und kommen in den Knast :-x
STROM kann auch silbern sein....
und seit Neuesten auch wunderschön ROT von Frau Strom
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Alter Anfänger Ü50 - V-Strom 1000 XT sinnvoll?

Beitragvon Blackjack » Do, 29. Jun 2017, 6:48

@spank prima Beschreibung, ich danke auch allen anderen Mischreibern für Ihre Erfahrungen. Denn auch ich hatte schon mal ähnlich gedacht. Es war insgesamt sehr hilfreich.


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Re: Alter Anfänger Ü50 - V-Strom 1000 XT sinnvoll?

Beitragvon uodalrich » Fr, 30. Jun 2017, 20:47

Punch trifft die Motorchrakteristik der großen schon ziemlich im Kern.
Ich kann sie eben fahren wie meinen Diesel, und das taugt mir ;-)
Mit freundlichen Grüßen aus dem mittleren Franken

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Re: Alter Anfänger Ü50 - V-Strom 1000 XT sinnvoll?

Beitragvon Miracoli » Sa, 1. Jul 2017, 11:58

Genauso ist das. :-D

Man muss den Motor nicht hoch drehen, um flott voranzukommen, sondern gibt einfach Gas und der Motor zieht sehr gut von unten heraus. Quetscht man einen kleineren Motor aus (sei es die kleine V-Strom oder was anderes mit "wenig" Hubraum), dann sind diese Motorräder auch sehr schnell unterwegs - aber dann muss man halt engagiert fahren, mehr schalten, man ist mit deutlich höheren Drehzahlen unterwegs bei gleichem Tempo.

Das kann man durchaus mögen (ich bin ein 50 ccm Kleinkraftrad gefahren und erstes Moped war eine 400 ccm-4 Zylinder) - aber mir liegt der souveräne, gelassene Charakter eines hubraumstärkeren Motors inzwischen einfach mehr.

Obwohl ich die Leistung fast nie abrufe, möchte ich doch nicht gegen z.B. eine Lütte tauschen. Die Kleine ist bestimmt noch etwas handlicher weil leichter, aber groß dürfte der Unterschied nicht sein. Bin selbst noch keine gefahren, nur 600er Bandit.

Und das hat genau Null mit Image zu tun, sonst müsste es eher eine GS, Multistrada oder KTM Adventure sein.
Grüße Peter
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Re: Alter Anfänger Ü50 - V-Strom 1000 XT sinnvoll?

Beitragvon uodalrich » Sa, 1. Jul 2017, 21:05

Ich hatte vorher eine DL650 L0 und ich hätte sie hergegeben wenn ich nicht eben genau dieser Punch das war was mir noch gefehlt hat. Abgerufen wird die Leistung auch bei mir trotzdem so gut wie gar nicht (dieselmäßig halt).
Mit diesem Punch hätte ich meine Kleine auch behalten, da sie so ein geiles Gefährt war. Die Alupömpel an den Fußrasten waren innerhalb kürzester Zeit abgewetzt :oops:

Ich hatte mit Spaßes halber mal, in kurvigem Geläuf an eine dicke Duke gehängt und der Typ hat sich gewundert dass er mich nicht losgeworden ist ;D. Somit kann ich durchaus jeden verstehen, dem die Kleine reicht.
Mit freundlichen Grüßen aus dem mittleren Franken

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Re: Alter Anfänger Ü50 - V-Strom 1000 XT sinnvoll?

Beitragvon Marble » So, 2. Jul 2017, 16:30

Herzlichen Dank für die sachlich sehr differenzierten Beiträge.
Leider war ich die letzte Woche beruflich stärker eingespannt und schaffe es erst heute zu antworten.

Der Fahrprüfung kommt näher :shock:
Habe jetzt die Autobahnstunden hinter mir. Ohne Verkleidung/Windschild ist Autobahnfahren nicht besonders angenehm. :sad:

Eine Frage habe ich noch zu den neuen elektronischen Helferchen, speziell dem Kurven ABS und der kombinierten Bremse, der 2017er V-Strom 1000.
Wie schätzt ihr die Relevanz dieser System für einen Fahranfänger ein?
Im Prinzip gibt es zwei unterschiedliche konträre Standpunkte. Übertrieben formuliert wäre der erste:
Junge, lern erst mal ohne diesen Schnickschnack das Motorradfahren, dann wirst Du sie später auch nicht brauchen. Hatten wir damals auch nicht und wir fahren immer noch.

Der zweite wäre die "übervorsichtige" Variante im Sinne von, "ohne überlebst Du als Anfänger die ersten 1000 Kilometer nicht".

Probesitzen durfte ich beim letzten OBB Stammtisch sowohl auf der Lütten als auch auf der Großen. Die Sitzposition ist auf beiden Maschinen, soweit im Stand beurteilbar, sehr gut und kommt meiner Vorstellung einer optimalen Sitzposition sehr nahe. Nochmals herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme beim Stammtisch.

Gruß


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Re: Alter Anfänger Ü50 - V-Strom 1000 XT sinnvoll?

Beitragvon derNeue » So, 2. Jul 2017, 16:56

Gegenfrage: kaufst du dir noch ein Auto ohne ABS,ESP,ASR,DSG usw?

Also. Wenn dir die neue 2017er 1000er gefällt, kaufen und freuen. Du wirst wahrscheinlich kein Motorrad in Zukunft fahren was nicht mind. ABS hat.
Und der Rest ist nur in Notsituation von Vorteil. Also klarer Vorteil für Anfänger da die noch nicht so fit sind in solchen Situationen. Wobei ich mich auch immer noch als Anfänger Zähler mit erst 4 Jahren Praxis.
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Re: Alter Anfänger Ü50 - V-Strom 1000 XT sinnvoll?

Beitragvon stromer104 » So, 2. Jul 2017, 17:01

Marble hat geschrieben:Herzlichen Dank für die sachlich sehr differenzierten Beiträge.
Leider war ich die letzte Woche beruflich stärker eingespannt und schaffe es erst heute zu antworten.

Der Fahrprüfung kommt näher :shock:
Habe jetzt die Autobahnstunden hinter mir. Ohne Verkleidung/Windschild ist Autobahnfahren nicht besonders angenehm. :sad:

Eine Frage habe ich noch zu den neuen elektronischen Helferchen, speziell dem Kurven ABS und der kombinierten Bremse, der 2017er V-Strom 1000.
Wie schätzt ihr die Relevanz dieser System für einen Fahranfänger ein?
Im Prinzip gibt es zwei unterschiedliche konträre Standpunkte. Übertrieben formuliert wäre der erste:
Junge, lern erst mal ohne diesen Schnickschnack das Motorradfahren, dann wirst Du sie später auch nicht brauchen. Hatten wir damals auch nicht und wir fahren immer noch.

Der zweite wäre die "übervorsichtige" Variante im Sinne von, "ohne überlebst Du als Anfänger die ersten 1000 Kilometer nicht".

Probesitzen durfte ich beim letzten OBB Stammtisch sowohl auf der Lütten als auch auf der Großen. Die Sitzposition ist auf beiden Maschinen, soweit im Stand beurteilbar, sehr gut und kommt meiner Vorstellung einer optimalen Sitzposition sehr nahe. Nochmals herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme beim Stammtisch.

Gruß


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Jeder elektronische Helfer ist eine gute Einrichtung.
Aber fahren solltest du immer so, dass du diese Einrichtungen nicht brauchst.
Und brauchst du diese, dann warst du zu schnell oder ein anderer war schuld.
Für eine Schreckbremsung gibt's nicht besseres als ABS.

Zur Info:
https://www.adac.de/infotestrat/motorra ... n-ABS.aspx

https://www.adac.de/infotestrat/adac-im ... d-ABS.aspx
Ciao
stromer104

Das Gas ist rechts, die Bremse auch :ohhh:
Verbrauch: Ø 5,3 ltr./100km :pap:
Front: A41F Rear: A41R
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Re: Alter Anfänger Ü50 - V-Strom 1000 XT sinnvoll?

Beitragvon tdo » So, 2. Jul 2017, 21:05

Hi,
ich denke, die Frage ging nun weniger darum ob überhaupt ABS oder kein ABS, eine Frage, die sich heutzutage ausschliesslich beim Gebrauchtkauf stellt.
Sondern eher darum, ob es unbedingt ein ABS neuester Generation, schräglagentauglich zu sein hat, ob eine Kombibremse unbedingt besser ist als zwei einzelne Bremsen..
So ich die technischen Daten der aktuellen Modelle richtig lese, hat die 650 nämlich "nur" ein klassisches ABS, ohne Schräglagenfunktion, und wohl auch nicht den Kombibremsenansatz der 1000.
"Ansatz" weil das für mich keine Integralbremse im eigentlichen Sinne ist. Das hier aber zweitrangig.

Mit beiden Konzepten, dem einfacheren der 650 wie dem ausgeklügelteren der 1000 kann man gut und sicher fahren.
Voraussetzung bei beiden Varianten ist, dass man damit umgehen kann.
Daher halte ich ein Fahrsicherheitstraining, bei dem man eben auch mal soweit am Hebel zieht, dass das ABS losgeht, für notwendig und wertvoll.
Dass man auch in Schräglage beherzt bremsen und die Vorteile eines "normalen" ABS geniessen kann, lernt man nämlich eben dort.
Bei wem das Training absolviert wird, ADAC oder motorrad action team oder Suzuki Club oder BMW oder sonstige geeignete Einrichtungen ist dabei zweitrangig.
Beste Grüße,
Thilo

Lieber 100 PS unterm Hintern als 0% Zins auf der Bank! :)
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Re: Alter Anfänger Ü50 - V-Strom 1000 XT sinnvoll?

Beitragvon Spank » Mo, 3. Jul 2017, 12:35

"Die Kombibremse aktiviert zur Stabilisierung des Fahrzeugs automatisch die Hinterradbremse, wenn der Bremsdruck am Vorderrad einen bestimmten Wert überschreitet." (http://www.faz.net/aktuell/technik-moto ... 02-p2.html)

Oder mit anderen Worten: Die auch hier schon öfter beschriebene Stoppie-Neigung der Vorgänger-1000er bei harten Vollbremsungen soll kompensiert werden, indem es ab einem bestimmten Wert Bremslast vom Vorderrad genommen wird, damit die Fuhre nicht über Kopf geht und dafür das Hinterrad mitbremst---was bei der Lastverteilung bei einer Vollbremsung (80-90 % auf dem Vorderrad) natürlich kontraproduktiv in Sachen Bremsweg ist... 8-)
...laut dem Reiseenduro-Vergleichstest der aktuellen Motorrad soll das 2017er Modell der 1000er einen 5(!) Meter längeren Bremsweg als der Vorgänger haben :pap: :shock: na - großes Tennis,

Da ist mir meine 650er, die bei einer Vollbremsung völlig unspektakulär auf kurzem Wege einfach steht, doch deutlich lieber, auch wenn ich etwas hinlangen muss und selber auf die Hinterradbremse latsche ...
Wenn Motorrad fahren etwas mit Vernunft zu tun hätte, würde ich es nicht machen...
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Re: Alter Anfänger Ü50 - V-Strom 1000 XT sinnvoll?

Beitragvon Leone blu » Mo, 3. Jul 2017, 13:39

Spank hat geschrieben:...laut dem Reiseenduro-Vergleichstest der aktuellen Motorrad soll das 2017er Modell der 1000er einen 5(!) Meter längeren Bremsweg als der Vorgänger haben :pap: :shock: na - großes Tennis,

Da ist mir meine 650er, die bei einer Vollbremsung völlig unspektakulär auf kurzem Wege einfach steht, doch deutlich lieber, auch wenn ich etwas hinlangen muss und selber auf die Hinterradbremse latsche ...


... und täglich grüßt das Murmeltier: ABS dient nicht der Verkürzung des Bremswegs. Es dient dazu, eine Voll- oder Gefahrenbremsung stabiler zu machen.

Das durch den Systemeingriff der Bremsweg um satte 5m länger werden soll - :shock:

Ciao, R.
Ich freue mich, wenn's draußen regnet - denn wenn ich mich nicht freue, regnet's auch... Karl Valentin
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